Lichtgeschwindigkeit zum Anfassen

Glasfaserkabel - auch als Lichtwellenleiter bezeichnet - bestehen aus Quarzglas und übertragen enorme Datenmengen mit Hilfe von Laser-Licht. Ihr Zentrum besteht aus einem optisch transparenten Material. Der Kern ist von einem ebenfalls lichtbrechenden Material ummantelt. Es sorgt dafür, dass das Licht in der Faser bleibt.

Eine einzige Faser hat einen Durchmesser von 9 Mikrometern im Kern und 125 im Mantel und ist somit kaum dicker als ein Menschenhaar. Sie ermöglicht die kaum vorstellbare Übertragungskapazität von bis zu mehreren Terabit pro Sekunde. Durch den geringen Durchmesser können problemlos eine Vielzahl solcher Fasern in einem Kabel sein.


Schneller und sicherer
Glasfasernetze sind konventionellen Kupferkabeln oder Satellitenverbindungen weit überlegen. So lassen sich größere Datenmengen sehr schnell über große Entfernungen übermitteln. Die Vorteile sind u.a., dass durch eine geringere Dämpfung größere Entfernungen überwunden werden können – und dies bei einem geringeren Energieverbrauch. Da die Inhalte mit Licht statt Strom übermittelt werden, sind zudem größere Übertragungsraten und -entfernungen bei geringerer Störanfälligkeit möglich.

Damit ist die Glasfasertechnologie für datenintensive Internet-, Telefon- und Multimediaverbindungen ideal – und erst mit dieser Technologie sind diese optimal zu nutzen.